Archiv der Kategorie: Religion

Mutter Theresa wird heilig gesprochen

Heute wurde Mutter Theresa heilig gesprochen.

Der britischen Autor Christopher Hitchens über Mutter Theresa:

 

Mutter Theresa

MT  was not a friend of the poor. She was a friend of poverty. She said that suffering was a gift from God. She spent her life opposing the only known cure for poverty, which is the empowerment of women and the emancipation of them from a livestock version of compulsory reproduction.”

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Mutter Theresa wird heilig gesprochen

Der britischen Autor Christopher Hitchens über Mutter Theresa

 

Mutter Theresa

MT  was not a friend of the poor. She was a friend of poverty. She said that suffering was a gift from God. She spent her life opposing the only known cure for poverty, which is the empowerment of women and the emancipation of them from a livestock version of compulsory reproduction.”

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Religiöser Fanatismus bei Christen

Johannes Calvin hat in Genf vor fast fünfhundert Jahren eine lustfeindliche, religiöse Stadt zu verwirklichen versucht. Eine Zeit lang her. Aber so lange wieder auch nicht. Die Parallelen zu heutigen religiösen Fanatikern sind nicht zufällig.

In seinem Buch „Castellio gegen Calvin“ beschreibt Stefan Zwei das calvinistische Genf des 16. Jahrhunderts.

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Blasphemie ist notwendig, zumindest grundsätzlich

Drei Thesen zur Blasphemiedebatte

Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ hat in vielen Medien zu Reaktionen geführt. Eine davon war, insbesondere in den USA (bis hin zu Obama): Die Karikaturisten müssen sich das alles, bis zu einem gewissen Grad, selber zuschreiben . Die Karikaturen wären vielfach überzogen gewesen.

In der New York Times hat der koservative Blogger Ross Douthat unter dem Titel  „The Blasphemie We Need“   kluge Antworten auf diese Fragen gegeben.

Ausgehend von seinen Überlegungen kann man drei Thesen aufstellen:

1. Das Recht auf Blasphemie ist essentiell für eine liberale Gesellschaft.

Anmerkung: Es ist eigentlich nicht akzeptabel, dass in Österreich Religionen  eine  rechtliche Sonderstellung erhalten und durch den  Paragraphen 188 StGB privilegiert geschützt werden.

2. Es gibt aber keine Notwendigkeit immer und überall blasphemisch oder  beleidigend zu sein.

Anmerkung : Bedauerlicherweise hat sich in den letzen Jahren eine Verrohung der politischen Sprache eingebürgert, in Österreich verbunden  mit dem  Eintreten von Haider in die politisch Arena und mit der schwarz-blauen Regierung: „Ich verstehe überhaupt nicht, wie einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann..“, oder wenn einem  „aus dem ORF die roten Gfrieser entgegenrinnen“ (Andreas Khol entschuldigte sich 2001 für Wortwahl). Thomas Mießgang hat das Thema der zunehmenden Unhöflichkeit in seinem Buch „Scheiß drauf. die Kultur der Unhöflichkeit“ dargestellt.

3. Wen diejenigen, die glauben sich beleidigt  fühlen zu müssen mit Gewalt ihr Beleidigtsein zum Ausdruck bringen wollen, dann muss das Blasphemische gesagt werden und  auch weiter gesagt werden, andernfalls hat die Gewalt eine Veto-Kraft über die liberale und laizistische Gesellschaft.

Oder um Christopher Hitchens in einem Artikel im Magazin Slate (2006), – schon damals zu „Charlie Hebdo“!- zu zitieren:

Geredet wird erst „until the person on the other side of the podium had put away his gun.“

 

Zur Meinungsfreiheit Peter Sloterdijk  in einem Interview im Tagesanzeiger:

Den Terroristen ging es ja um Mohammed-Karikaturen. Wie halten Sie es mit der uneingeschränkten Meinungsfreiheit?

„Es gibt kein Recht, von Beleidigungen frei zu bleiben, erst recht keinen Anspruch auf Überempfindlichkeit. Würde ein solches Recht zugestanden, lösten wir einen bösartigen Wettbewerb unter den Empfindlichkeitskollektiven aus. Jeder Pa­tient einer Beleidigung reklamiert dann für sich das Recht, noch empfindlicher zu sein als die übrigen. Nebenbei gesagt: Die Katholiken in Frankreich dürften viel beleidigter als die Moslems. «Charlie Hebdo» hat in den letzten 20 Jahren aus der Tradition der antiklerikalen Satire auf wöchentlicher Basis Beleidigungen über diese Gruppe ausgeschüttet. Aber sie haben trotzdem keine Morde begangen.“

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Die älteste Papst-Karikatur

Gian Lorenzo Bernini hat Innozenz XI  (1676 – 1689) karikiert. Es ist die vielleicht älteste Papst-Karikatur.

Der wohl größte Künstler des 17. Jahrhunderts war auch einer der bösesten.

 

D943082502911

 

Gian Lorenzo Bernini: Er schonte niemanden | ZEIT ONLINE.

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Salman Rushdie: Religion, a mediaeval form of unreason

Salman Rushdie veröffentlicht ein Statement zu Charlie Hebdo auf der Seite des britischen PEN Clubs:

„Religion, a mediaeval form of unreason, when combined with modern weaponry becomes a real threat to our freedoms. This religious totalitarianism has caused a deadly mutation in the heart of Islam and we see the tragic consequences in Paris today. I stand with Charlie Hebdo, as we all must, to defend the art of satire, which has always been a force for liberty and against tyranny, dishonesty and stupidity. ‘Respect for religion’ has become a code phrase meaning ‘fear of religion.’ Religions, like all other ideas, deserve criticism, satire, and, yes, our fearless disrespect.“

Salman Rushdie condemns attack on Charlie Hebdo.

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Christopher Hitchens: How Religion Poisons Everything #charliehebdo

Don’t waste my time with Islam

The Catholic Church

Brutal Four Minutes For Religion

 

 

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