Archiv der Kategorie: Politik

Budget: 10,5 Mrd. Euro mehr einnehmen statt „sparen“. Mehr Glück als Verstand

Sparen, Nulldefizit, Sparen, so lautet das Mantra von Schwarz-Blau. Und der Boulevard hüpft vor Freude.

Viel musste die Regierung nicht dazu tun.

Budgetpolitik ist ganz einfach zu verstehen.

 

Windfall-Profits: 9 Mrd. Euro

Die Kalte Progression spült 1,8 Mrd. Euro in den Staatshaushalt.

Durch niedrige Zinsen erspart sich der Finanzminister 2 Mrd.

Die Bankenrettung lauft aus: 5 Mrd. Euro

Also fast 9 Mrd. Euro windfall-profits für das Budget. Ohne einen Finger politisch rühren zu müssen.

 

Einnahmen durch Sondereffekte: 1,5 Mrd, Euro

826 Mio. Rückflüsse aus Vergleich mit Bayern (Hypo Alpe Adria)

400 Mio.Versteigerung von Mobilfunklizenzen

298 Höhere Dividenden BIG, ÖBIB, Asfinag

(Quelle: WZ 13.6.18)

 

Sparen bei den Bedürftigen

Und da spart man noch bei den Bedürftigen: 2,5 Mrd. Euro.

 

Geschenke an die Unternehmer

Da kann man es sich schon leisten, dass man,

für die Hoteliers 120 Mio. Euro pro Jahr flüssig macht

den Unternehmen durch Senkung des AUVA-Beitrages 500 Mio. pro Jahr entlasten will

und durch die Senkung der Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne 2,3 Mrd. an die Unternehmer verschenkt.

 

Von den 66 Mio. „Körberlgeld“ für nicht näher definierte Aufgaben von Kurz und Strache ganz zu schweigen.

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TV-Sternstunden: Der Klassensprecher flunkert. Maschek deckts auf.

Geht’s noch peinlicher?

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Eingeordnet unter Politik, TV-Sternstunden, Unsinn

Kosten der privaten Versicherungen und der Selbstverwaltung

Muss nicht weiter kommentiert werden

Quelle:

https://awblog.at/selbstverwaltung-ist-90-ehrenamtlich-regierung-will-teure-manager-statt-versichertenvertreter/

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Eingeordnet unter Ökonomie, Gerechtigkeit, Politik, Zahlen und Fakten

Wäre ein würdiger Nobelpreisträger für Literatur: Eric Vuillard

Hätte man heuer einen Nobelpreis für Literatur vergeben, Eric Vuillard wäre ein würdiger Preisträger gewesen.

In seinem aktuellen Buch „Die Tagesordnung“ beschreibt er Episoden der Jahre 1933 bis 1938, vor allem auch über die militärische Okkupation Österreichs durch die Nationalsozialisten und die klägliche Rolle Schuschniggs. Er beschreibt Die Banalität des Bösen, wie sie schon Hannah Arendt am Beispiel Adolf Eichmann beschrieben hat.

Er widmet dem 20. Februar 1933, an dem die deutsche Industrie beschlossen hat die Nazis im Wahlkampf zu unterstützen, ein Kapitel. Opel, Krupp, BASF, Bayer,Siemens, Allianz, sie alle waren zugegen, organisiert von  Hjalmar Schacht, bald darauf belohnt mit dem Posten des Reichsbankpräsidenten und Reichswirtschaftsminister.

 

Keine Wahlen mehr, wenn gespendet wird

S. 16

 

So sah das John Heartfield schon 1932.

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Manipuliert Google? #Google

Wenn man in Google den Begriff „Militärausgaben“ eingibt, erscheint folgende Tabelle

Screenshot 5.5.2018 13:21

Der schnelle Leser ist geneigt zu glauben, das Russland bei den Militärausgaben führt. Erst bei zweitem Hinsehen sieht man , dass Russland an dritter Stelle liegt.

Wer liegt aber an erster Stelle? Da muss man weiterklicken und kommt auf folgende Tabelle:

Die USA liegen an erster Stelle, China an zweiter und Russland an dritter Stelle

Screenshot 5.5.2018, 13:25

Neige ich jetzt zu Verschwörungstheorien?

Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=43799#h04

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Schuldenpolitik und Wirtschaftswachstum

„Wir beenden nach 60 Jahren die Schuldenpolitik“, meint der Finanzminister.

Ich mach mir echt Sorgen. Bisher ist es eigentlich ganz gut gelaufen. Kann es sein, dass da jemand von Ökonomie keine Ahnung hat?

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Eingeordnet unter Ökonomie, Gerechtigkeit, Politik

Sternstunden des Parlamentarismus: Van der Bellen erklärt Strache die Ökonomie

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