Archiv der Kategorie: Medien

Rechnungshof: Weiter daneben kann man nicht liegen

Stimmen Sie mir nicht zu früh zu

Die Diskussionen um die neue Rechnungshof-Präsidentschaft wurde, sagen viele, zur Farce und meinen damit die Regierung.

 

Betroffen fühlen sollte sich aber, so meine ich, das gesamten politisches System, vor allem auch die Medien (alt und neu), die Zivilgesellschaft, (Zivilgesellschaft= moralisch leicht erregbarer bildungsnaher Mittelstand ( Rudolf Burger)) , und auch Teile der moralisierenden Linken

 

Beginnen wir chronologisch:

  1. Die VP wirft Griss in die Diskussion, aus einleuchtenden Gründen: sie will verhindern, dass Griss eine eigene Bewegung (der Begriff Partei kommt ihr nicht über die Lippen, pfui) initiiert und der ÖVP Stimmen und politisches Kapital kostet.
  2. Kern würde dem nähertreten wollen. Die Chance, die ÖVP mittelfristig zu schwächen wird dabei geringer bewertet als die Bestellung des RH-Präsidenten ohne gröberen Wellengang über die Bühne zu bringen.
  3. Griss tritt nicht an
  4. Lopatka nominiert FP-Berger und VP-Kraker und brüskiert die SP
  5. Die SP nominiert eine parteiunabhängige Kandidatin und SP-Steger.
  6. Steger findet keine Mehrheit
  7. Die SP könnte sich auf Steger versteifen mit der Folge einer schwarz -blauen Mehrheit für FP Berger
  8. Die SP will das verhindern und wählt die VP- Kandidatin als zweitbeste Lösung, wie sie sagt. Andere Alternative: wie erwähnt auf Steger bestehen, verlieren und Neuwahlen. Sehr unpopulär. Untergang fix.
  9. Die Oppositionsparteien (nicht alle z.B. Pilz hat da einen besseren Durchblick), die aufgeregte Mittelschicht, die Medien ( nicht alle, Georg Renner hat klaren Blick bewiesen) sind empört und prügelt Kern. Allen voran die Kronenzeitung, die um die Boulevardförderung bangt.
  10. Auf die Frage, was es für einen andere Alternative als SchwarzBlauBerger gegeben hätte bleibt die Antwort schuldig. Viele beherrschen das Zählen von möglichen Stimmen im Parlament nicht.
  11. Solange die ÖVP immer noch die FP als Druckmittel hat, ist die SPÖ erpressbar. Irgendeinmal wird ihr die Geduld reißen und sie wird in die Opposition gehen (müssen). Oder die FPÖ gibt das Geschmuse mit dem rechtsextremen Rand auf und schwenkt vom unternehmensnahen Kurs (den sie fährt, auch wenn sie anders redet) ab.
  12. Gottseidank beginnt die EM
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Ein Kommentar

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„Einen Betriebsrat abzulehnen ist eine Denkweise, die in ein anderes Jahrhundert gehört.“ #Mateschitz

Der Geschäftsführer für den Bereich Medien der  Rundfunk und Telekom Regulierungs-GembH   Alfred Grinschgl:

„Wie das gesetzlich verbriefte Recht einer Belegschaft auf Gründung eines Betriebsrates die „Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Unbeeinflussbarkeit insbesondere durch politische Parteien, egal welcher Richtung“, so Mateschitz, bei Servus TV beeinflussen soll, scheint fragwürdig. Wenn ein Betriebsrat das bedeuten würde, was Mateschitz behauptet, dann müssen der ORF, RTL und viele andere auch sofort zusperren, denn dort sind Betriebsräte seit Ewigkeiten eine Selbstverständlichkeit. Und sicher auch unbequem. Aber einen Betriebsrat abzulehnen ist eine Denkweise, die in ein anderes Jahrhundert gehört. Ein Medienunternehmen zu führen, hat zudem noch eine weitreichendere, gesellschaftspolitische Bedeutung und Verantwortung, als die Produktion von Getränken.“

 

 

 

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30 Best Star Wars Moments

Das war schon überfällig. Die Zeitschrift „Rolling Stone“ bietet einen Überblick über die besten Momente aus Star Wars. Für mich ist die Nummer 20 Favorit.

Into the Arena Attack of the Clones – 30 Best Star Wars Moments | Rolling Stone.

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Obama bekennt sich zur Netzneutralität

Obama bekennt sich zur Netzneutralität. Ob das die Republikanische Mehrheit im Kongress das auch so sieht?

Wir wünschen Obama viele Erfolg.

Dazu in netzpolitik.org:

https://netzpolitik.org/2014/moeglicher-gamechanger-obama-administration-will-echte-netzneutralitaet/

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John Peel Tribute

John Peel, der geniale Radio Moderator und DJ, zuletzt bei der  BBC, ist vor 10 Jahren , am 25. Oktober 2004 gestorben.
Er war auch ein grosser Fussballfan. Der Balesterer hat ihm einen Artikel gewidmet.
We  miss you.
Hier seine Desert Island Discs
George Frideric Handel – Zadok The Priest
Roy Orbison – It’s Over
Jimmy Reed – Too Much
Misty In Roots – Man Kind
The Undertones – Teenage Kicks
Sergey Vasilievich Rachmaninov – Piano Concerto No.2 In C Minor
The Fall – Eat Y’self Fitter
The Four Brothers – Pasi Pano Pane Zviedzo

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Amazons hat zu viel Macht

Amazon’s Monopsony Is Not O.K. 

Nobelpreisträger Paul Krugman über Amazon.

 

„Der riesige Online-Händler Amazon.com hat zu viel Macht, und er nutzt diese Macht auf eine Art, die Amerika schadet.

Na gut, das war vielleicht ein bisschen abrupt. Aber ich wollte den wichtigsten Punkt gleich herausstreichen, denn Diskussionen über Amazon verlieren sich nur allzu oft in Randproblemen.“

( Aus dem Englischen übersetzt von Sabine Tober  in den „Nachdenkseiten“)

http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/141024_Amazons_Monopsony.pdf

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Nervensägen im Netz. Die sieben Empörer des Todes

Sie suchen nach Aufregern, haben den Humor von Erich Honecker und die Debattenkultur des Politbüros: Berufsempörte ruinieren den Netzdiskurs. 7 besonders unerfreuliche Gruppen.“

Aus deutscher Perspektive. Trotzdem auch auf Österreich übertragbar. Nicht immer politisch korrekt. Besonders gut gefällt mir Platz 3.

Don Alphonso im FAZ Blog

Die sieben Empörer des Todes 

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