Archiv der Kategorie: Geschichte

Mutter Theresa wird heilig gesprochen

Heute wurde Mutter Theresa heilig gesprochen.

Der britischen Autor Christopher Hitchens über Mutter Theresa:

 

Mutter Theresa

MT  was not a friend of the poor. She was a friend of poverty. She said that suffering was a gift from God. She spent her life opposing the only known cure for poverty, which is the empowerment of women and the emancipation of them from a livestock version of compulsory reproduction.”

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Jim Morrisson: People are strange

Jim Morrisson,vor 45 Jahren gestorben

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Foto: Harald Glatz

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Die Balkanisierung der Insel

Der irische Ökonom David MacWilliams hat 2015 (!) diese Video produziert.

Er hat die Balkanisierung der Insel prognostiziert.

Zum Brexit sagt er:

 It is the symptom, not the cause and is the consequence of fundamental problems like inequality, disenfranchisement and a seething popular resentment with the status quo. It’s a yellow card, not a red.

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Warum Wahlen schädlich sind. Brexit, Versailles und Merkel die Zockerin

Der Satz ist nicht so ernst gemeint. Eigentlich: warum es keine Staatsmänner mehr gibt, sondern offenbar nur mehr politische Hasardeure, Innenpolitik schlägt Außenpolitik

 

Cameron und Johnson 2016

Brexit hat es gezeigt. Ein Luftikus von Premierminister, der denkt, mit einer, wie er geglaubt hat, gewonnenen Volksabstimmung über Brexit kann er sein politisches Überleben bei den nächsten Wahlen absichern. Ein noch größerer Luftikus, der glaubt, mit einem Austritt UK aus der EU wird er Premierminister. Das sind Beispiele, dass es offenbar keine Staatsmänner mehr gibt, sondern nur mehr politischen Spekulanten.

 

Das ist allerdings nicht neu.

 

Lloyd George 1918

1918 war es die Unterhauswahl, die den britischen Premierminister Lloyd George, in den selbstprovozierten Strudel eines Populismus gegen Deutschland hinein zog.

 

In Versailles wurden das Nachkriegseuropa neu geregelt  und es ging um die Reparationszahlungen, die Deutschland zu zahlen hat. Die USA, England und Frankreich, die Sieger des ersten Weltkriegs forderten von Deutschland und Österreich Reparationszahlungen, also Entschädigungen, für die Schäden des Krieges. Ein üblicher Vorgang nach Kriegen, dass die Sieger vom Besiegten was verlangen. Die Siegermächte und vor allem Großbritannien hatten aber maßlos übertrieben und verlangten von Deutschland Zahlungen, die , so die Meinung von Keynes (er war in der Delegation des britischen Schatzamtes ), von Deutschland und Österreich nicht zu schaffen sind. Keynes zog die persönlichen Konsequenzen und verließ die Verhandlungen.

 

Merkel 2010

2010 war es die Regionalwahl in Nordrhein-Westfalen, die Bundeskanzlerin Merkel zu gewinnen glaubte, wenn sie als „eiserne Lady“ auftritt und der Stimmung gegen eine rasche (und damit effektive ) Hilfe für Griechenland  widersetzt. Europa hat, unter der Führung Deutschlands die Situation durch eine zögerliche, kurzsichtige Politik vermasselt. Die Kanzlerin hat sich verzockt.

 

„ Vielleicht ist es eine geschichtliche Wahrheit, dass keine Gesellschaftsklasse jemals anders als durch eigen Hand umkommt.“ meint Keynes.

 

 

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Was ich nicht mehr hören kann (2): „Das Volk“

Das letzte mal hab ich in den sechziger und siebziger Jahren das Wort „das Volk“ so oft gehört, als zur Zeit.

Das waren damals die Maoisten. Die Zeitungen der europäischen Maoisten heißen damals „Die Sache des Volkes“ oder ähnlich. Mao selbst hat ja angeblich das Volk geliebt. Aber eigentlich wollte er seine Macht gegen die Parteikader durchsetzen und brauchte dazu das Volk.

„Mit Leib und Seele dem Volk dienen und sich auch nicht für einen Augenblick von den Massen lösen; sich in allem von den Interessen des Volkes und nicht von den Interessen der eigenen Person oder kleiner Gruppen leiten lassen; sich in gleicher Weise dem Volk wie der Parteileitung gegenüber verantwortlich fühlen das ist unser Ausgangspunkt.“ 

„Über die Koalitionsregierung“ (24. April 1945), Ausgewählte Werke Mao Tse-tungs, Bd. III

Ich dachte die Zeiten sind vorbei.

Aber in der Bundespräsidentenwahl spielt das Volk wieder eine große Rolle.

Alfred Noll und Manfried Welan haben in der letzten Ausgabe der Zeit (19. 5. 2016) auf die autoritären Wurzeln unsere Bundesverfassung aus 1929 hingewiesen.

Der christlich-soziale Prälat und Bundeskanzler Seipel hat klar gesagt wozu er die neue Verfassung braucht, nämlich um „das Volk von einer alle paar Jahre volksfremder werdenden überspitzen parlamentarischen Pseudodemokratie zu schützen“.

Alles klar?

 

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Wahnsinn: Unter Schüssel geringstes Wachstum und zweithöchste Arbeitslosigkeit ;) Sinnlosigkeit von schlechten Vergleichen

 

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So kann man es  sehen. Schüssl schmiert da im Vergleich zu den sozialdemokratischen Kanzlern ab.  Grün ist Wachstum, blau ist Arbeitslosenquote

So sieht es die Agenda Austria.

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Beide Darstellungen sind natürlich Schwachsinn.

Ich wage aus dieser Grafik nicht die Behauptung, dass die Wirtschaftspolitik von Schüsse schlechter als die von Vranitzky war. Ich bin zwar dieser Meinung, Aus den Tabellen kann ich es aber nicht erschließen.

Eine seriöse Beurteilung von Regierungschefs sollte doch differenzierter vorgehen. Aber das ist ja nicht die Aufgabe von Propagandainstituten der Unternehmen. („Denkfabrik der Millionäre“, Kurier)

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Eliten in Europa. Österreich noch die meiste Bodenhaftung

Der Soziologe Michael Hartmann hat sich die Rekrutierung der Eliten in einigen europäischen Staaten angesehen. Österreich hat hier noch die meiste Bodenhaftung. In Österreich haben in der Vergangenheit ( 1945-2006) Kinder aus der unteren Hälfte der Bevölkerung jeden zweiten Bundeskanzler gestellt.In Frankreich und in Großbritannien beobachtet er beinahe eine Inzucht bei der Verteilung der politischen Ämter, aber auch und vor allem bei den Spitzenpositionen in der Wirtschaft. Näheres in Michael Hartmann, Eliten und Macht in Europa, Frankfurt 2007

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Quelle: Wiener Zeitung 26/27.3.2016

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