Krankenkassen: Die Unternehmer zahlen nur ein Viertel, wollen aber paritätisch mitreden

 

Die Dienstgeber zahlen nur ein Viertel an den Gesamteinnahmen der Krankenkassen. Trotzdem sollen sie, wenns nach der Regierung geht, in Zukunft paritätisch mitreden dürfen.

Anstelle von Vorstand (vier Fünftel Arbeitnehmer) und Kontrollversammlung (vier Fünftel Arbeitgeber) soll in der zukünftigen  Gesundheitskasse nun der Verwaltungsrat mit Parität von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern besetzt werden. Übrigens: die Pensionisten zahlen genau so viel wie die Unternehmer und sich gar nicht vertreten!

Finanzierung der Krankenkassen

Am Beispiel der NÖ-GKK (2017)

 

Gesamteinnahmen der NÖGKK (2017):          2.358.607.038,86 €

26 Prozent von den Unternehmern (DG):    617.219.158,25 €

26 Prozent von den Pensionistinnen und Pensionisten: 612 Mio €

52 Prozent der Einnahmen der NÖGKK werden von Dienstnehmern direkt und indirekt (über Selbstbehalte )finanziert:

  • Beiträge der freiwillig Versicherten
  • Zusatzbeiträge für Angehörige
  • Selbstbehalte (Rezeptgebühr, e-Card Gebühr, Kostenbeteiligungen)
  • Ersätze für Leistungsaufwendungen
  • Beiträge der Arbeitslosen

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