„Statt einer „Jung-gegen-alt“-Diskussion brauchen wir Maßnahmen, die mehr Menschen zu guten Löhnen in Beschäftigung bringen #imzentrum

Julia Freidl und Klaus Baumgartner im Standard:

„Statt einer „Jung-gegen-alt“-Diskussion brauchen wir Maßnahmen, die mehr Menschen zu guten Löhnen in Beschäftigung bringen

Die aktuell größte Baustelle unseres Pensionssystems beginnt viel früher als der Pensionsantritt: Nämlich im Erwerbsleben und den Zugängen zum Arbeitsmarkt. Für die Finanzierung der Pensionen ist entscheidend, wie viele Erwerbstätige ins System einzahlen können und wie viele ältere Menschen anspruchsberechtigt sind. Es wäre zu einfach gedacht, dass das Pensionsantrittsalter bei einer steigenden Altenquote genauso erhöht werden muss.

Relevant ist, wie viele der potentiellen Beitragszahlerinnen und Beitragszahler auch wirklich beschäftigt sind. In einer Zeit der steigenden Arbeitslosigkeit und großen Lücken in der Erwerbsbiografie sollten sich Finanz- und Wirtschaftsminister eher darum sorgen machen, als neidisch auf ihre Enkel zu blicken, weil diese statistisch gesehen länger leben werden. Wir müssen mehr Menschen zu guten Löhnen in Beschäftigung bringen. Das ist nur gerecht, denn die Produktivität ist seit 2000 um 18 Prozentpunkte gestiegen, die Löhne aber nur halb so stark. Zu Sicherung des Pensionssystems stellt sich also auch die soziale Frage: Wie ist der Wohlstand einer Gesellschaft verteilt?“

Quelle: Pensionistinnen und Pensionisten sind leistbar – Userkommentare – derStandard.at › User

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Eingeordnet unter Ökonomie, Gerechtigkeit, Pensionen

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