Pensionen: Die Privatisierer machen Panik

Der Finanzminister muss in Zukunft kaum mehr für die Pensionen zahlen. Das sehen die Privatisierer und ihre Hilfseliten nicht so.

 

Anmerkungen zur Pensionsdebatte (6)

Die EU hat in ihrem jüngsten Pensionsreport (EU Ageing Report 2015) die Bundesmittel die aus dem Budget kommen in % des BIP dargestellt.

Von 6 % auf 6,4 %

Zwischen 2014 und 2060 steigt der Anteil der Bundesmittel von 6,0 % auf 6,4 Prozent des BIP, also um 0,4 Prozentpunkte.

 

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Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist die oft übersehene Tatsache, dass es in Zukunft weniger Beamtenpensionisten geben wird, die die Zunahme bei den Pensionisten der gesetzlichen Pensionsversicherung ausgleicht.

Anders will es der Denkbunker der Millionäre, die Agenda Austria sehen. Statt die aktuellen Zahlen der EU-Kommission nimmt sie alte Zahlen und kommt zum Ergebnis, dass der Bundesbeitrag bis 2050 um 1,6 Prozentpunkte steigt. Na ja, das Ziel ist ja das bestehende Umlageverfahren mies zu machen und die Privatisierung voranzutreiben.

Eine der Grundziele des Instituts, so der Mitbegründer Kraus, ist: „Wie kann man die Straßen oder das Pensionssystem privatisieren?“

 

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