Neue Pensionsstudie der Hilfseliten der Versicherungswirtschaft

In Zusammenarbeit mit der Agenda Austria, der „Denkfabrik der Millionäre“ (Andrea Hodsochek) hat das australische Beratungsunternehmen Mercer (wieder) einmal festgestellt, dass das österreichische Pensionssystem zu wenig nachhaltig sei. Warum? Man darf raten: natürlich zu wenig private Altersvorsorge, zu wenig Kapitaldeckung. Als ob die letzten Jahre der Finanzkrise spurlos an den Autoren vorbeigegangen wären. Geschenkt, wenn die Hilfseliten der Versicherungswirtschaft ihre bezahlte Arbeit tun, soll sein. Bedauerlich ist aber, dass die sich selbst als Qualitätspresse bezeichneten Medien diesen Schwachsinn unkritisch abschreiben.

„Wie nicht anders zu erwarten hat auch die neue Fassung des MERCER Pensionsindex ergeben, dass die finanzielle Nachhaltigkeit des österreichischen Pensionssystems nicht gegeben ist. … Da Rankings beliebt sind, hier gleich das Ergebnis: 2015 liegt Österreich auf Platz 18 von 25, letztes Jahr auf Platz 17. Dieses Ergebnis wird medial inszeniert, ist aber für sich genommen nicht beunruhigend. Denn wenn man einen Blick in die Indexzusammensetzung wagt, wird man feststellen, dass er völlig ungeeignet ist, die Angemessenheit und Nachhaltigkeit eines Pensionssystems zu beurteilen.“

Die Arbeiterkammer und die GPA hat den Schwachsinn auseinandergenommen. (hier)

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