Versagen der Sparpolitik: Niedrige Reallöhne, niedrige Nachfrage

Und umgekehrt: höhere Reallöhne, höhere Nachfrage

Phillip Heimberger „Die griechische Schuldendebatte und das Mantra von den „notwendigen Strukturreformen“ Bildschirmfoto 2015-06-12 um 10.31.03

„In jenen Ländern, in denen der größte Lohnabwärtsdruck herrschte, ging auch die Binnennachfrage am stärksten zurück – allen voran in Griechenland, wo die Nachfrage um 28 Prozent einbrach, während die Löhne um 20 Prozent sanken. Umgekehrt war die Entwicklung der Binnennachfrage in jenen Eurozonenländern besser, wo sich die Reallöhne vorteilhafter entwickelten. Dass ein derartig drastischer Rückgang der Realeinkommen wie in Südeuropa zu einem Einbruch der Binnennachfrage führt, sollte auch ohne Detailkenntnisse über gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge vorstellbar sein.“

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Eingeordnet unter Ökonomie, Zahlen und Fakten

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