Die reformfreudigen Griechen (und Österreicher)

„Die griechische Regierung müsse endlich „ihre Hausaufgaben erledigen“ und die „notwendigen Strukturreformen durch- setzen“, tönt es unablässig. Ausgeblendet wird, dass Griechenland viele der auferlegten „Reformen“ umgesetzt hat – und dass gerade diese Maßnahmen zur Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage geführt haben, anstatt die wirtschaftliche Depression zu beenden“

 Philip Heimberger  hat die Situation analysiert.

Ich bin ja skeptisch was internationale Rankings betrifft. Aber die OECD zählt doch noch zu den einigermassen seriöseen Institutionen. Gerade sei stellt unlängst fest, dass Griechenland in der Periode 2007 bis 2015 am reformfreudigsten gewesen ist und, ach ja, Österreich liegt auch über dem EU-Schnitt und wieder einmal vor Deutschland.

 

Bildschirmfoto 2015-06-11 um 13.07.00

 

„Die Abbildung gibt die „Reformfreudigkeit“ verschiedener europäischer Länder zwischen 2009 und 2014 wieder. Der Indikator misst für jedes Land den Anteil an den gesamten OECD-Politikempfehlungen zur Erzielung höheren Wirtschaftswachstums, denen das jeweilige Land gefolgt ist. Es ist eindeutig ersichtlich, dass Griechenland in den Krisenjahren mit Abstand die größten Reformanstrengungen unternommen hat; gefolgt von den anderen Krisenländern der Eurozonen- Peripherie: Portugal, Irland, Spanien und Italien.“

Ob das, was die OECD als Reformen bezeichnet alles so sinnvoll ist, sei dahingestellt.

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Eingeordnet unter Ökonomie, Internationale Politik, Zahlen und Fakten

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