Durch Dividenden-Geldsegen fehlt Firmen wichtiges Eigenkapital

AK-Dividenden-Report:

 Durch zu hohe Ausschüttungen wird Unternehmen wichtiges Eigenkapital entzogen. Das Eigenkapital benötigen gerade Unternehmen in Zeiten schlechter Konjunktur für die Überbrückung von Krisen, die Sicherung der Rückzahlung von Krediten und freilich für wichtige Investitionen. Hohe Ausschüttungen schaffen keine neuen Arbeitsplätze, sondern im Gegenteil, sie gefährden Arbeitsplätze.Die Arbeiterkammer hat in den letzten Jahren immer wieder zu hohe Ausschüttungen kritisiert. Das betrifft insbesondere heimische operative Unternehmen, also jene österreichischen Unternehmen, in denen die eigentliche Geschäftstätigkeit stattfindet. Bei vielen dieser Gesellschaften mussten in den vergangenen Jahren regelmäßig die gesamten erwirtschaften Gewinne an die Mutter oder an die Gesellschafter weitergegeben werden. Das erwirtschaftete Eigenkapital steht damit diesen Unternehmen nicht mehr zur Verfügung und wird anderweitig eingesetzt oder in Finanzkapital veranlagt.

Werden nur die größten heimischen börsennotierten Unternehmen im ATX herangezogen, so haben diese laut letzter AK-Studie bis 2013 ihre Dividendenausschüttungen auf rund 2,1 Milliarden Euro gesteigert. Gemessen am Jahresüberschuss beträgt die Ausschüttungsquote fast 60 Prozent.

http://media.arbeiterkammer.at/PDF/Dividenden_Report_2014.pdf

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Eingeordnet unter Ökonomie, Gerechtigkeit, Zahlen und Fakten

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