Privatisierungsverluste – ÖIAG Bilanz

Silvia Angelo und Heinz Leitsmüller von der Arbeiterkammer Wien haben  Privatisierungspolitik der alten ÖIAG analysiert.

ÖIAG wird ÖBIB – „Den Vorhang zu und alle Fragen offen“?.

 

Bildschirmfoto 2015-03-20 um 09.19.16

Verluste und Gewinne aus Privatisierung vom ÖMV, Telekom Austria und Post bis Ende 2013

– 2,9 Mrd. Euro Gewinnanteile

– 1,1 Mrd. Euro Dividenenzahlungen

+ 0,6 Mrd. Euro Zinsersparnisse ( wenn man annimmt, dass die Erlöse zur Staatsschuldentilunge verwendet werden)

 

Keine gute Bilanz.

 

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Ökonomie, Gerechtigkeit, Geschichte, Privatisierung

Eine Antwort zu “Privatisierungsverluste – ÖIAG Bilanz

  1. Bernhard Schwarz

    Die Studie von Angelo und Leitsmüller zum Thema „Privatisierungseffekte“ unterstellt offenbar, dass die wirtschaftlichen Ergebnisse von ÖMV, Telekom und Post die gleichen gewesen wären, wenn diese Unternehmen weiterhin im mehrheitlichen Staatseigentum geblieben wären. Weiterhin wird unterstellt, dass bei unveränderten Eigentumsverhältnissen (also ohne den Einstieg neuer Eigentümer) keine Zufuhr von Eigenkapital notwendig gewesen wäre.
    Beide Annahmen sind spekulativ und unrealistisch.
    Der Erkenntniswert der Aussagen der Studie ist also begrenzt, wenn man es nicht ohnehin schon immer gewusst hat, dass das Staatseigentum an Unternehmen die beste Wirtschaftsform ist.

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