Vermögens- und Erbschaftssteuer: Die ÖVP – Umfaller

„Her mit den Millionen, her mit der Marie, her mit dem Zaster.“

– Innenministerin und ÖAAB-Chefin Johanna Mikl-Leitner, ÖAAB-Bundestag, 26.11.2011

 

LH Pühringer  für Millionärssteuer: „Ich bin nicht der Verteidiger der Multimillionäre.“

– Landeshauptmann Josef Pühringer, „Ö1-Morgenjournal, 21.08.2014

 

Oberösterreichs LH-Stv. Franz Hiesl  für Millionärssteuer: „Über einer Million Euro habe ich kein Problem.“

– Oberösterreichs ÖVP-Landesvize und ÖAAB-Chef Franz Hiesl, Pressekonferenz, 4.6.2014

 

„Wenn man meint, aus Gründen der Steuer-Gerechtigkeit bei sehr hohen Vermögen etwas tun zu müssen, dann gäbe es doch Zugänge bei den Stiftungen! Auch wenn jetzt alle aufschreien, was sie ruhig tun sollen, sage ich: Diese Möglichkeit gibt es, sie wäre auch treffsicher. Es gibt rund 3.000 Stiftungen in Österreich. Wenn Großvermögende von sich aus sagen, dass sie bereit sind, einen höheren Beitrag zu leisten, könnten wir bei den Stiftungen beginnen.“

  • LH Markus Wallner, „NEWS“, 18.6.2014

 

„Wenn man ein Gesamtkonzept entwickelt, wo Arbeit weniger besteuert wird, d. h. die Leute mehr Geld haben und damit auch die Konjunktur ankurbelt und gleichzeitig stehendes Vermögen stärker besteuert, kann ich mir das vorstellen.“

LH Wilfried Haslauer, „Kurier“, 12.01.2014

 

„Bei der Erbschaftssteuer könnte man meiner Meinung nach etwas machen.“

ÖVP-Abgeordneter Erwin Rasinger, „Der Standard“, 02.06.2014

 

„Eine bürgerliche Partei muss sich für eine rasche Steuerentlastung aussprechen. Die unteren und mittleren Einkommen brauchen mehr Luft zum Atmen“, erklärte der ÖVP-Mandatar am Samstag wörtlich. Amon spricht sich auch für eine „Millionärssteuer“ aus: „Ich verstehe nicht, warum man a priori gegen eine Millionärssteuer ist, wenn viele Millionäre ohnehin bereit sind, einen Beitrag zu leisten.“

ÖVP-Abgeordneter Werner Amon, „Vorarlberger Nachrichten“, 02.06.2014

 

 

„Zu meinen, dass man eine Steuerentlastung nicht in nächster Zeit beschließen kann, weil man noch vorher groß die Verwaltung reformieren will, ist ein reines Abwehrargument, das man nicht gelten lassen kann. (…) Wenn man den Eingangssteuersatz von 36 auf 25 Prozent senkt, erhöht sich unweigerlich die Kaufkraft der Menschen. Ich verstehe nicht, warum man a priori gegen eine Millionärssteuer ist, wenn viele Millionäre ohnehin bereit sind, einen Beitrag zu leisten.“

ÖVP-Abgeordneter Werner Amon, „Kleine Zeitung“, 31.05.2014

  • So, wie sich das derzeit darstelle, schütze man die 80.000 Millionäre in Österreich, vergesse aber auf die Mehrheit, die Arbeitnehmer, die Steuern zahlen. „Die Belastung des Mittelstandes ist so groß geworden, dass wir rasch handeln müssen. Notwendig wäre eine Entlastung schon morgen. Aber das muss natürlich gut vorbereitet werden, damit man das mit 1. Jänner 2015 machen kann“, sagte Mayer, der sich für eine Belastung von Vermögen über einer Million Euro aussprach. „Dann hat kein Häuslebauer etwas zu befürchten“, so der Vorarlberger ÖAAB-Chef.
  • – Vorarlbergs ÖAAB-Obmann und ÖVP-Bundesrat Edgar Mayer, APA, 06.06.2014

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Eingeordnet unter Ökonomie, Politik, Steuern, Verteilung

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