Sparen hilft nicht

Sepp Zuckerstädter vom der Arbeiterkammer Wien zum Sparparadoxon. Mögen den Beitrag viele Politiker und Journalisten lesen.

„Wenn Ökonomie einen sinnvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten kann, dann besteht er darin, auf Zusammenhänge hinzuweisen, die nicht immer offensichtlich sind. Etwa auf die Tatsache, dass alles, was jemand sparen will, die Schulden eines anderen sein müssen. Gesamtwirtschaftlich sind es die privaten Haushalte, die sparen, und idealerweise die Unternehmen, die investieren und sich somit verschulden. Wenn Unternehmen allerdings aktuell mit den Ersparnissen der privaten Haushalte nichts mehr unternehmen, sondern selbst Ersparnisse bilden, zieht das in aller Regel Krisen nach sich, oder ist zumindest Ausdruck einer anhaltenden Krise.Das nicht alle gleichzeitig sparen können, ist per se noch kein Paradoxon. Das Sparparadoxon beginnt erst, wenn alle Sektoren gleichzeitig sparen wollen. Dann nämlich wird durch Sparen niemand reicher, sondern alle ärmer.“

Das Sparparadoxon

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Ökonomie, Politik

Eine Antwort zu “Sparen hilft nicht

  1. Gertraud Endl

    zum letzten Absatz:
    ….Das nicht alle gleichzeitig sparen können, ist per se noch kein Paradoxon. Das Sparparadoxon beginnt erst, wenn alle Sektoren gleichzeitig sparen wollen. Dann nämlich wird durch Sparen niemand reicher, sondern alle ärmer.”
    es muss heißen: …Dass nicht alle gleichzeitig sparen können!!!
    Bitte achten Sie bei Beiträgen, die ins Internet gestellt werden, auf korrekte Rechtschreibung. Unsere eigene Sprache sollten wir schon beherrschen!

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