Plaudern zur Erbschaftssteuer: 32 oder 33 FinanzbeamtInnen?

Weil wir in der Steuerdebatte an der Erbschaftssteuern nicht vorbeikommen werden.

„Gerade wegen des Spannungsverhältnisses zwischen Macht der Vermögenden und Sinnhaftigkeit einer Erbschaftssteuer aus Gerechtigkeitsüberlegungen bleiben Behauptungen gegen eine Erbschaftsteuer im Status quo gläubigen Ressentiment verankert. Wird die gesellschaftliche Macht der Vermögenden als unveränderbar betrachtet, dann ist konsequenterweise ein Endpunkt von Steuerdebatten erreicht. Doch das rien ne va plus gilt dann nicht nur für SteuerexpertInnen, sondern auch für die Demokratie. NeoklassikerInnen sollten sich an Irving Fisher erinnern, der in seiner Presidential Address 1919 vor der American Economic Association betonte: “first great factor responsible for an undemocratic distribution of wealth – the inheritance system”“

 

Intelligente Argumente zur  Debatte um Vermögens- und Erbschaftssteuern vom  Ökonomen Martin Schürz. Plaudern zur Erbschaftssteuer: 32 oder 33 FinanzbeamtInnen? | Arbeit&Wirtschaft.

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