Private Altersvorsorge: teuer, riskant, intransparent

Die kapitalgedeckte private Altersvorsorge kann keine Probleme lösen. Sie hat hohe Kosten und bringt ( nicht zuletzt deshalb) niedrige Renditen und ist, wenn sie nicht mit einer Kapital- und Zinsgarantie ausgestattet ist, unsicher.

Eine Studie des Österreichischen Pensionistenverbandes zeigt dies auf.

Und eine aktuelle Studie von Agnes Streissler im Auftrag der Arbeiterkammer zeigt die nicht sehr euphorische Entwicklungen anhand von Beispielen aus den Niederlanden, Polen, BRD und USA.

Jüngst hat sich auch das EU-Parlament in einer Entschliessung über die privaten Altersvorsorge kritisch zu Wort gemeldet. Das System ist kostenintensiv, riskant und wenig transparent ( Punkt 58 der Entschliessung).

Das EU-Parlament

bedauert, dass Systeme der dritten Säule meist kostenintensiver, riskanter und weniger transparent sind als Systeme der ersten Säule, fordert Stabilität, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit für die dritte Säule.” 

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Eingeordnet unter Ökonomie, Pensionen, Privatisierung, Verbraucherpolitik

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