Erbschaftssteuer reloaded

Zur Zeit schaut es ja so aus, dass bei den Koalitionsverhandlungen eher wieder Vorschläge diskutiert werden,  dass  bei den Kleinen gespart wird. (Zum Sparzwang im allgemeinen siehe Skidelsky)

Hier noch einmal zur Erinnerung, dass es auch noch die Alternative Erbschaftssteuer gibt.

Hier einige Testimonials für eine Erbschaftssteuer. Alle aus dem linkslinken Eck.

John Stuart Mill

Jedermann müsse einleuchten, „dass hinsichtlich des Wohlbefindens des Besitzers der Unterschied zwischen einem mäßigen Reichtum und fünfmal größerem Vermögen unbedeutend erscheint, verglichen mit dem Genuss und den andauernden Wohltaten, welche durch eine anderweitige Verfügung über jene vier Fünftel hätten verschafft werden können“: Das schrieb John Stuart Mill (1806 bis 1873), englischer Philosoph und Vordenker des Liberalismus.

( zit nach „Die Presse“ 9.1.2012)

“I would lay a heavy graduated succession duty on all inheritances

exceeding that moderate amount, which is sufficient to aid but not to

supersede personal exertion.” (Mill to John Stapleton)

Warren E Buffet  über die Abschaffung der Erbschaftssteuer

It was like “choosing the 2020 Olympic team by picking the eldest sons of the gold-medal winners in the 2000 Olympics”.

Removing the tax would lead to the creation of an “aristocracy of wealth” instead of a meritocracy, he added.

Hans Peter Haselsteiner

„Ich halte eine Erbschaftssteuer für gerecht. Da nimmt man sozusagen niemandem mehr etwas weg. Der Erblasser ist ja tot. Und der, der etwas bekommt, kriegt halt etwas weniger. Es ist immer noch ein Erbe und noch etwas selbst Erwirtschaftetes. Der Erbe soll nicht 100 Prozent unverdient bekommen, sondern 90 Prozent oder 85 Prozent.“ Profil 5/2012

Thomas Jefferson

The descent of property of every kind therefore to all children, or to all the brothers and sisters, or other relations in equal degree, is a politic measure and a practicable one. Another means of silently lessening the inequality of property is to exempt all from taxation below a certain point, and to tax the higher portions of property in geometrical progression as they rise.

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Eingeordnet unter Ökonomie, Gerechtigkeit, Geschichte, Steuern

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