Der Staat frisst uns auf

Der Vertreter eines österreichischen „Think Tanks“  hat in der gestrigen (17.11.) Diskussion „Im Zentrum“ abermals die steigenden Ausgaben des Staates ( in absoluten Zahlen), also mit Steigerungen in der Höhe von Milliarden von Euros  beklagt.

Schaut man sich die Abgabenquoten des gesamten Staates im Zeitablauf an, so kann man schwer zu dieser Einschätzung kommen. Einen ersten Höhepunkt der Abgabenquote gab es 1993 mit 56,4 Prozent Ausgaben in Prozent des BIP. Den zweiten Höhepunkt gab es unter unter Schwarz-Blau mit Finanzminister Grasser (jüngst gute Tipps gebend) mit 53,6 Prozent! Da ist noch Raum nach oben. Für 2013 wird mit 51,4 Prozent gerechnet.

Bildschirmfoto 2013-11-18 um 08.07.07

Die Verwendung von absoluten Zahlen statt diese Zahlen in Relation zu anderen wirtschaftlichen Grössen zu setzen ist ein beliebtes  (ideologisches) Spiel. Wir kennen das auch von der Pensionsdebatte. Oder haben wir es mit der vielfach beklagten Rechenschwäche der Österreicherinnen und Österreicher  zu tun (PIAAC) ?

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Eingeordnet unter Ökonomie, Pensionen, Zahlen und Fakten

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