Paul Krugman: Das Komplott gegen Frankreich

Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugmann setzt sich in seinen Blog in der New York Times damit auseinander wie und warum das Ratingunternehmen S&P momentan Frankreich im Visier hat:

„Das Komplott gegen Frankreich – ich meine das nicht so ganz ernst, aber es gibt tatsächlich eine Reihe von Leuten, die das Land schlechtmachen wollen – das Komplott gegen Frankreich ist ein deutlicher Beweis dafür,dass den Haushaltskritikern in Europa ebenso wie in Amerika das Defizit eigentlich egal ist. Aber sie nutzen die Angst vor der Staatsverschuldung für ihre ideologischen Zwecke. Und

Frankreich, das da nicht mitmachen will, ist zur Zielscheibe konstanter negativer Propaganda

geworden.“

Was geht hier vor?

„Hier ist ein Anhaltspunkt: Ollie Rehn, Europas Kommissar für Wirtschaft und Währung – und eine treibende Kraft bei der scharfen Austeritätspolitik – hat vor zwei Monaten Frankreichs scheinbar so vorbildliche Fiskalpolitik kritisiert. Warum? Weil sie auf Steuererhöhungen und nicht auf Ausgabenkürzungen beruht – und Steuererhöhungen, so erklärte er, “zerstörten Wachstum und verhinderten die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Anders ausgedrückt, vergesst meine Worte zur Haushaltsdisziplin, ihr sollt den Sozialstaat abbauen.“

Der Beitrag wurden von den Nachdenkseiten ins Deutsche übersetzt.

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Eingeordnet unter Ökonomie

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