Was kosten Privatisierungen?

Im Wahkampf wird zur Zeit die letze Munition verschossen, dazu zählen auch Wortspenden zur Privatisierung. Nun, der Staat muss nicht alles machen, ganz im Gegenteil. Aber ein Heil in einer ungeplanten und undurchdachten Privatisierung zu sehen, ohne nachzurechnen, ist dumm.

Hier soll an eine Berechnung der Arbeiterkammer erinnert werden, die anhand von konkreten Beispielen die  Kosten von Privatisierungen berechnet hat.

Es wurden die jeweils letzten Verkäufe öffentlicher Anteile an der OMV, der Telekom Austria sowie der Post untersucht.

Je nach Berechnungsmethode ergibt sich ein kumulierter Verlust von 1,25 bis 1,78 Mrd Euro, da insbesondere

bei der OMV in den Folgejahren der Ertragsentgang den Zinsvorteil durch einen niedrigeren Schuldenstand

deutlich übertroffen hat. Anschließend erfolgt eine Schätzung der finanziellen Auswirkung

möglicher weiterer Privatisierungsschritte auf die öffentlichen Finanzen mit dem Schwerpunkt Energieversorger.

Es zeigt sich, dass unter den derzeitigen Bedingungen bei weiteren Privatisierungsschritten

mit einer neuerlichen Verschlechterung der Staatsfinanzen zu rechnen wäre.

http://media.arbeiterkammer.at/wien/MWUG_Ausgabe_114.pdf

2 Kommentare

Eingeordnet unter Ökonomie, Geschichte, Politik, Privatisierung

2 Antworten zu “Was kosten Privatisierungen?

  1. Karl Neidel

    Is da a fad oder kämpfst Wahl ?

    J

    Gefällt mir

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