Vermögenssteuer: Mythos Wettbewerbsnachteil

 Einige Mythen über die Vermögenenssteuern (2)

Der Wahlkampf kommt und das Thema Steuern wird ein Thema sein. Dass in Österreich Arbeit, auch im internationalen Vergleich, zu hoch besteuert ist, hat sich schon bis zur „Presse“ durchgesprochen. Über eine Vermögenssteuer sind jedoch  die vielfältigsten  Mythen im Umlauf. Hier ein Beitrag zur Aufklärung.

Mythos: Wettbewerbsnachteil

Das Aufkommen aus vermögensbezogenen Steuern liegt in Österreich deutlich unter dem europäischen, aber auch dem OECD-Durchschnitt. Es ist daher unwahrscheinlich, dass Vermögenssteuern die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen einschränken oder gar zu Abwanderung führen würden. Selbstverständlich nimmt eine sinnvolle Ausgestaltung einer Vermögenssteuer auf die Verhältnisse der jeweiligen Unternehmen Rücksicht. Nach dem Reinvermögenszugangsprinzip etwa wird nicht das Unternehmensvermögen (anhand der Bilanzsumme) selbst, sondern nur das private Vermögen (Aktien oder Beteiligungen natürlicher Personen) besteuert. Vermögenssteuern sind zudem in der Regel mit grosszügigen Freibeträgen ausgestattet, sodass insbesondere EigentümerInnen von kleinen und mittleren Unternehmen gar nicht oder nur geringfügig betroffen wären. Als Beispiel kann die Schweiz dienen, in der die Vermögenssteuer ein beträchtliches Aufkommen erzielt, ohne dass es zu Kapitalflucht oder Massenabwanderungen kommt.

Quelle: Arbeiterkammer

Mythos: Kein Steueraufkommen

3 Kommentare

Eingeordnet unter Ökonomie, Gerechtigkeit, Steuern, Verteilung

3 Antworten zu “Vermögenssteuer: Mythos Wettbewerbsnachteil

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