Schnüffeleien bei den Armen sind ok

Bemerkenswert an der Debatte um die Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer ist das Argument der „Schnüffelei“.

„Der Grad der Erfassung des Vermögens ist lückenhaft: Gold, Schmuck, Münzen, Antiquitäten, Kunstwerke sind kaum erfassbar, es drohen Verwaltungsaufwand und ‚Schnüffelei'“. (Industriellenvereinigung)

„VP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner wehrte sich … gegen eine ‚Schnüffelsteuer'“ (Die Presse, 30.8.2011)

Bei den Vermögenden geht das ja wirklich nicht.

Bei den Armen schon.

Man betrachte nur die Antragsformulare für Mindestsicherungsbeziehern und -bezieherinnen.

Beispiel für Niederösterreich und für Wien.

Martin Schürz hat in einem Beitrag zur Erbschaftssteuer dankenswerterweise darauf hingewiesen.

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Eingeordnet unter Ökonomie, Gerechtigkeit, Steuern, Verteilung

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