Die Pensionsmythen (1)

Die „Alten“ werden in Zukunft immer mehr

Stimmt, war aber in der Vergangenheit auch so: von 1900 bis 2000 um 170 Prozent. Rückblickend eine Horrorvision!

Anteil von Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung

0 – 19 Jahre

20 – 64 Jahre

65+ Jahre

1900

39

53,3

5,7

1951

29,3

60,2

10,6

1971

31,2

54,7

14,2

1991

23,8

61,2

15

2000

23,1

61,5

15,4

2011

20,4

61,9

17,4

2030

19,1

56,9

24

2050

18,4

53,4

28,2

Quelle: Bevölkerung in Österreich. 1990 Hrsg.. Institut für Demographie, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 1999, S. 18, Statistik Austria, Bevölkerungsprognose 2012

Der Anteil der Jugendlichen ist im letzten Jahrhundert von 39% auf 23% gesunken, also um 40 %. Der Rückgang ist für 2050 auf 18,4% prognostiziert, also um 20%.

Der Anteil der Alten ist von 1900 auf 2000 von 5,7% auf 15,4 % gestiegen, um 170 %. Rückblickend eine Horrorvision. Für 2050 wird der Anteil auf 28,2 % prognostiziert also eine Steigerung um 87%.

Der Anteil der Erwerbsfähigen ist seit 1900 relativ konstant geblieben. 1900 betrug der Anteil 55,3 %, 1951 60,2 %, 1998 61,6%.. Die Prognose für 2030 lautet 56,9% und für 2050 53,4 %.

Österreich hat also im letzen Jahrhundert mehr verkraftet als für die nächsten Jahrzehnte zu verkraften sind.

Private Altersvorsorge inÖsterreich 5.6.2013

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Eingeordnet unter Ökonomie, Geschichte, Pensionen

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