Monatsarchiv: November 2012

Theorie und Wirtschaft: Immer diese blöde Wirklichkeit

Theorie und Wirtschaft: Immer diese blöde Wirklichkeit | FTD.de.

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Der Fall Heini Staudinger – Feindbild Finanzmarktaufsicht?

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Goldman Sachs – sehr gut vernetzt

Erwin Pelzig übertrifft sich selbst.

Wie gut Goldman Sachs vernetzt ist.

 

Siehe auch hier.

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Das österreichische Wunder und seine Gegner

Er muss dem Redakteur ganz schön die Laune verdorben haben, der Artikel in „Foreign Policy“. Betitelt mit „The Austrian Miracle“ stellt der Artikel fest, dass es Österreich gar nicht so schlecht gemacht hat. Eine funktionierende Sozialpartnerschaft hat es, unter anderem, ermöglicht. Alles, wogegen die „Qualitätszeitung“ (Humor haben sie ja) anschreibt, wird jetzt plötzlich vom Ausland gelobt. Das kann der Redakteur nicht auf sich sitzen lassen. Und gleich kommt dann  der „staatliche Umverteilungsmoloch“, die „Löcher in den öffentlichen Pensionskassen“, der „Bundeshaushalt, der seit 58 Jahren ununterbrochen im Minus ist“. Geht’s noch ?

Es liegt ja vieles in dieser Republik im Argen, etwa die Bildungspolitik, die politische Kultur, die Steuerstruktur und noch viel mehr. Es hat aber auch wirtschaftspolitische Sternstunden gegeben, wie etwa das Konjunkturprogramm nach der Krise 2008. Mit dem Ergebnis, das Österreich heute nicht so schlecht dasteht, die Steuereinnahmen nicht eingebrochen sind. Ja, durch Defizite und durch Kurzarbeit.

Der neue „Falter“ setzt sich mit  der Tatsache auseinander, dass innerhalb Europas Österreich als Vorzeigeland gilt. Seine Einwohner werden hingegen immer politikverdrossner.

Fritz Hausjell hat dafür  im „Falter“ einen Erklärungsansatz.  Journalisten sehen mit 97 Prozent in ihrem Selbstbild ihr Motiv „die Kritik an Missständen zu üben“. Das Motiv „die Realität genau so abzubilden, wie sie ist“ kommt nur auf  88 Prozent.

Aufdeckungsjournalismus ist ja ok, vor allem, wenn er so exzellent praktiziert wird wie von Kurt Kuch oder Florian Klenk.

Auf das Gemosere von Journalisten a la Stadler&Waldorf (Muppetshow)   kann man gut verzichten.

Und bei den Kommentaren, darf man sich ein bisschen mehr Hirn und mehr Gelassenheit wünschen. Hier fällt mir Reinhard Göweil, der Chefredakteur der „Wiener Zeitung“, als positives Beispiel ein.

Harald Glatz

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Wohnen muss billiger werden! – Arbeiterkammer Wien

In elf Jahren sind die Mieten explodiert – sie sind um zwei Drittel mehr gestiegen als die allgemeine Teuerung.

Aber auch weniger Neubauten, die nicht mehr zweckgebundene Wohnbauförderung, explodierende Zinshauspreise und die für den geförderten Wohnbau dramatischen Bodenpreissteigerungen machen Wohnen teuer.

Zu dem Schluss kommen zwei Studien, die die AK beim Wifo und der TU Wien in Auftrag gegeben hat.

Wohnen muss billiger werden! – Arbeiterkammer Wien – Informationen der AK.

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Erbschaftssteuer reloaded

Die Finanzierung der Ganztagsschule hat die Debatte um die Erbschaftssteuer wieder aufflackern lassen.

Hier einige Testimonials für eine Erbschaftssteuer. Alle aus dem linkslinken Eck.

John Stuart Mill

Jedermann müsse einleuchten, „dass hinsichtlich des Wohlbefindens des Besitzers der Unterschied zwischen einem mäßigen Reichtum und fünfmal größerem Vermögen unbedeutend erscheint, verglichen mit dem Genuss und den andauernden Wohltaten, welche durch eine anderweitige Verfügung über jene vier Fünftel hätten verschafft werden können“: Das schrieb John Stuart Mill (1806 bis 1873), englischer Philosoph und Vordenker des Liberalismus.

( zit nach „Die Presse“ 9.1.2012)

“I would lay a heavy graduated succession duty on all inheritances

exceeding that moderate amount, which is sufficient to aid but not to

supersede personal exertion.” (Mill to John Stapleton)

Warren E Buffet  über die Abschaffung der Erbschaftssteuer

It was like “choosing the 2020 Olympic team by picking the eldest sons of the gold-medal winners in the 2000 Olympics”.

Removing the tax would lead to the creation of an “aristocracy of wealth” instead of a meritocracy, he added.

Hans Peter Haselsteiner

„Ich halte eine Erbschaftssteuer für gerecht. Da nimmt man sozusagen niemandem mehr etwas weg. Der Erblasser ist ja tot. Und der, der etwas bekommt, kriegt halt etwas weniger. Es ist immer noch ein Erbe und noch etwas selbst Erwirtschaftetes. Der Erbe soll nicht 100 Prozent unverdient bekommen, sondern 90 Prozent oder 85 Prozent.“ Profil 5/2012

Thomas Jefferson

The descent of property of every kind therefore to all children, or to all the brothers and sisters, or other relations in equal degree, is a politic measure and a practicable one. Another means of silently lessening the inequality of property is to exempt all from taxation below a certain point, and to tax the higher portions of property in geometrical progression as they rise.

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Währungsunion: Der Tag, an dem Deutschland den Euro verlässt

Klaus Horn, ein Gedankenspiel: Was würde passieren, wenn Deutschland den Euro verlässt, so wie es etwa der Großinvestor George Soros fordert?

Klaus Horn leitet das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

Der Tag, an dem Deutschland den Euro verlässt | Wirtschaft | ZEIT ONLINE.

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