Private Rentenversicherungen: bescheidene Renditen

 

Private Rentenversicherungen bringen nur bescheidene Renditen, können sogar zum Minusgeschäft werden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer Wien. Betrachtet man das Verhältniss der Prämienzahlungen zu dem monatlich garantierten Rentenauszahlungen (bis ans Lebensende) so zeigt sich:

Eine 30-jährige Frau erhält ( bei einer Prämienzahlung von 100 Euro pro Monat) eine Rendite zwischen 0,1 Prozent und 0,3 % ( je nach Versicherer).

Bei einem 35-Jährigen Mann ist die Rendite negativ ( zwischen – 1,2 Prozent und -1,6 Prozent, je nach Anbieter.

Ein wichtiger Grund für die mageren Renditen sind die Kosten, die zu berappen sind. Der Anteil des eingezahlten Geldes der dann letztlich investiert werden kann ( Sparanteil der Prämie) beträgt zu Beginn nur rund 70 Prozent, ab dem fünften Laufzeitjahr rund 85 Prozent.