Die Entmündigung der Konsumentinnen und Konsumenten

Nun, das technische und ökonomische Umfeld hat sich für die Konsumentinnen und Konsumenten in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Vielfach zum Guten, die Auswahl an Produkten ist grösser geworden, einige auch billiger geworden (Telefonie, Computer, Unterhaltungselektronik). Diese Innovationen haben das Leben aber nicht immer erleichtert, vor allem in der Form, wie sie an den Mann oder an die Frau gebracht werden. Eher lieblos geht man mit den Bedürfnissen der Menschen nach Einfachheit um. Digitalkameras werden überfrachtet mit Funktionen, die zu ändern man ganz tief in die jeweiligen Menüs eindringen muss, was nicht jeder will und auch nicht kann.

Die Entwicklung ist vor allem von den Marketingleuten getrieben.Und von den Technikern, die  sich an ihren Innovationen erfreuen, ohne an die Kunden zu denken.

Für die Arbeiterkammer Wien hat Günter Rophol, emeritierter Professor für Allgemeine Technologie an der Uni Frankfurt, die Situation in einem Essay prägnant geschildert. Er illustriert die Entwicklung anhand von Beispielen wie der EU – Glühlampenpolitik, der Kundencallcenter oder  dem Technikkauderwelsch in Gebrauchsanleitungen, so diese überhaupt vorhanden sind und nicht mehr ausschliesslich elektronisch zur Verfügung gestellt werden.

Harald Glatz  

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Eingeordnet unter Verbraucherpolitik

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