Vermögenssteur: einige Milliarden abholbereit

Es schaut ja nicht gut aus mit einer Steuerreform, die mehr Verteilungsgerechtigkeit bringt. Das gebetsmühlenartig „keine neuen Steuern“ verhindert offenbar jegliche rationale Diskussion. Und so wies ausschaut wird die Reduzierung des Staatsdefizit von den weniger betuchten bezahlt werden. Aber vielleicht doch nicht ?

Die Arbeiterkammer Niederösterreich hat unter dem Titel „Perspektiven einer Vermögensbesteuerung“ die Argumente aktuell zusammengefasst.

Die Einkommensverteilung wird ungleicher. Seit 1978 ein Rückgang der Lohnquote von 77,7 % (1978) auf 67,4 % (2007). Die Lohnquote ist das Verhältnis von Einkommen aus nicht-selbständiger Arbeit (Arbeitnehmerentgelte) zum Volkseinkommen.

Innerhalb der unselbständige Beschäftigten hat sich die personelle Einkommensungleichheit deutlich vergrössert.

Der Haushaltssektor besass 2009 473,4 Mrd. Euro an Geldvermögen. Das reichste Prozent alleine 27 % des gesamten Geldvermögens.

Das Immobilienvermögen macht 880 Mrd. Euro aus. Das reichste Zehntel davon rund 61 % ( ca 530 Mrd. Euro). Bei Steuerfreibeträgen bis zu 500.000 Euro bleibt eine Basis für Besteuerung von 520 Mrd. Euro.

Dazu kommen noch Erbschaften und Schenkungen.

Innerhalb der OECD liegt Österreich mit einem Vermögenssteueraufkommen von 0,5 % des BIP an viertletzer Stelle. Eine Anhebung auf OECD – Durchschnitt ( 1,8%)  brächte 3,56 Mrd. Euro Mehreinnahmen.

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