Senkung der Körperschaftssteuern bringen den Haushalten kaum was

Immer wieder wir argumentiert eine Senkung der Körperschaftssteuer (corporate tax) würde Unternehmen anlocken und damit dem jeweiligen Landes nützen.

Krugmann hat jüngst darauf hingewiesen, dass das nicht ganz stimmt. Erwähnt werden Irland und die Visegrad Staaten.

 

Bildschirmfoto 2017-12-06 um 10.17.06

„Average households have not seen enough of the fruits of economic growth. Those rewards have gone disproportionately to the owners of capital, and in these countries, that tends to mean foreigners. In the Czech Republic, Hungary, and Slovakia, the most important sectors are largely or wholly foreign-owned.“

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Politischer Journalismus und Balkon-Muppets

Die teilweise höchst problematische Rolle der Medien anlässlich der letzten Nationalratswahlen legt eine Diskussion über die Aufgabe des Journalismus nahe. Bisher hört man allerdings wenig davon.

Für Deutschland hat Wolfgang Michael einen guten Anstoß geliefert. Das meiste davon ist auf Österreich übertragbar.

Er meint:

„Ist es die Aufgabe politischer Journalisten, ständig zu erklären, was jetzt zu tun ist? Müssen sie täglich hinausposaunen, was „wir“ jetzt am dringendsten brauchen? Wie Merkel die Krise noch meistern kann? Wie Jamaika zum Erfolg wird? Der politische Journalismus bietet heute ein solches Übermaß an Politikberatung, dass man bisweilen den Eindruck hat, die Redaktionen fungierten als Planungs- und Krisenstäbe des Kanzleramts und der Parteien.“

„Politik und Medien sind heute aber derart ineinander verwoben, dass sie fast schon eine gemeinsame (und gemeinsam verhasste!) politisch-mediale Klasse bilden, mit ähnlichen Interessen, ähnlichen Lebensstilen, ähnlichen Einkommensverhältnissen. Es fehlt den politischen Journalisten der Abstand zur anderen Seite. Das führt bedauerlicherweise dazu, dass die politische Analyse verflacht, die kritische Politikbeobachtung durch affirmatives Mitläufertum ersetzt wird und die Politikberichterstattung zum bloßen Werbemittel verkommt – wie die Homestory, das Politikerporträt und das autorisierte Interview.“

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Preise für Güter des täglicher Bedarfs ( Mikrowarenkorb) steigen stärker als der VPI

Güter des täglichen Bedarfs (hauptsächlich Lebensmittel), abgebildet im Mikrowarenkorb, steigen stärker als der VPI. Gerade Pensionistinnen und Pensionisten mit einer niedrigen Pension sind vor allem auf diese Güter angewiesen und leiden daher stärker unter Preissteigerungen.

 

Vergleich Inflation: VPI und Mikrowarenkorb
 
    VPI Mikrowarenkorb
2016 August 0,6 1,6
  Sept 0,9 1,3
  Okt. 1,3 1,8
  Nov. 1,3 1,8
  Dez. 1,4 2,1
2017 Jänner 2,0 2,3
  Febr. 2,2 3,2
  März 1,9 2,7
  April 2,1 2,5
  Mei 1,9 3,2
  Juni 1,9 3,8
  Juli 2,0 2,5
  August 2,1 4,1

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Das Geld fließt in Unternehmensgewinne und Kapitaleinkünfte

Das Geld fließt nicht mehr und mehr in den Staat,  sondern in Unternehmensgewinne und Kapitaleinkünfte,

Quelle: https://kontrast-blog.at/fpoe-wirtschaftsprogramm-fressen-die-steuern-die-loehne-auf/amp/

 

 

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„Erdrückende Steuerlast“

„Erdrückende Steuerlast“ , so heißt es im FPÖ-Wirtschaftsprogramm, führt dazu, dass Österreich „abgesandelt“ ist. Und auch die ÖVP sieht es genau so.

Schaut man sich die Entwicklung der letzten 20 Jahre an, so sieht man allerdings nichts davon. Die Steuer- und Abgabenquote ist seit 20 Jahren konstant. Der Staat raubt also die Bevölkerung nicht aus. Zumindest nicht mehr als vor 20 Jahren.

 

 

 

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Steiermark im August

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22. August 2017 · 2:44 pm

Islamismus = Faschismus

Christopher Hitchens hat in einem Artikel 2007 die Gemeinsamkeiten faschistischer und salafistischer Ideologien hervorgehoben. Heutzutage umso mehr aktuell.

 

„[…] Die beiden augenscheinlichsten Vergleichspunkte wären die folgenden: Beide Ideologien basieren auf einem Kult mörderischer Gewalt, der Tod und Zerstörung verherrlicht und Geistesleben verachtet – ‚Tod dem Intellekt! Lang lebe der Tod!‘, wie es General Francisco Francos Kumpan Gonzalo Queipo de Llano so kernig ausgedrückt hatte. Beide [Ideologien] stehen der Moderne feindlich gegenüber – außer, wenn es sich um die Entwicklung von Waffen handelt – und beide sind hoffnungslos nostalgisch in Bezug auf vergangene Imperien und damit verbundenen verschüttgegangenen Ruhm und Glanz. Beide [Ideologien] sind besessen von realen und imaginären [erlittenen] ‚Erniedrigungen‘ und [als Konsequenz] rachsüchtig. Beide [Ideologien] sind chronisch infiziert mit dem Gift antisemitischer Paranoia – interessanterweise auch mit deren weniger stark ausgeprägten Kusine, nämlich der Anti-Freimaurer-Paranoia. Beide [Ideologien] neigen zu Führerkult und Führeranbetung und der Hervorhebung eines einzig wahren Buches. Beide [Ideologien] haben sich der sexuellen Unterdrückung verschrieben – insbesondere der Unterdrückung jeglicher sexueller ‚Abweichung‘ – und, in Bezug auf ihr Gegenüber, der Unterwerfung der Frau und der Verachtung alles Weiblichen. Beide [Ideologien] verabscheuen Kunst und Literatur und betrachten diese als Symptome von Entartung und Dekadenz. Beide [Ideologien] verbrennen Bücher und zerstören Museen und Kunstschätze. […]“

Zur versuchten Definition von „Faschismus“ bietet sich immer noch Umberto Eco an.

Hier eine Kurzfassung

  1. Die Wahrheit ist ein für alle mal verlautbart
  2. Ablehnung der Moderne
  3. Blinder Aktionismus. Aktion um der Aktion willen
  4. Ablehnung von Kritik
  5. Richtet sich gegen Eindringlinge
  6. Entsteht aus frustrierter Mittelklasse
  7. Nationalismus: Identität aus Feinden
  8. Obsession der Verschwörung (Verfolgungswahn)
  9. Pazifismus ist Kollaboration mit Feind
  10. Elitedenken
  11. Heldentum und Todeskult
  12. Machismo, Sexismus
  13. Führer Interpret des Volkswillens
  14. Verarmtes Vokabular.

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