Friday Music: Musik aus Wien: M185

 

 

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Negativsteuer: auch die neoliberale Ikone Friedman findet sie OK #Familienbonus

Zuletzt im Zuge der Einführung des sog „Familienbonus“ gab es wieder eine Diskussion, ob eine „Negativsteuer“ „erlaubt“ sei oder nicht. Genau dieselbe Diskussion fand schon anlässlich der Steuerreform 2016 statt.

Eine Förderung über Steuerersparnisse zu konstruieren hat nämlich den Schönheitsfehler, dass Personen mit einem geringen Einkommen, die in Österreich keine Einkommenssteuern zahlen, auch nicht in den Genuss solcher Förderungen kommen. Jo eh, wie der Bundeskanzler bemerken musste. Ist halt so. Und der Finanzminister sekundierte brav.

Wer die Negativsteuer für geeignetes Instrument sah, die Ungerechtigkeit auszugleichen, bekam süffisante Arroganz zu spüren. Wie kann man denn so dumm sein, so etwas zu verlangen. Steuerermäßigung kassieren, ohne Steuern zu bezahlen. Ts, Ts. Aus steuerästhetischen, aus „systematischen“ Gründen, wie der Herr Finanzminister sagt,  geht das gar nicht.

Für  für diese Arroganz gibt es aber keinen Grund.

Auch die Ikone des Neoliberalismus, Milton Friedman, hat eine Negativsteuer vorgeschlagen (als Grundeinkommen!)

„Wenn das Ziel der Abbau der Armut ist, benötigen wir ein Programm mit dem Zweck, die Armen zu unterstützen… Das Programm sollte dazu eingerichtet sein, Menschen als Menschen zu helfen, und nicht als Mitglieder bestimmter Berufsgruppen oder Altersgruppen oder Einkommensgruppen oder Gewerkschaften oder Industriezweige… Zweitens sollte das Programm zwar auf dem Markte funktionieren, dabei jedoch so weit wie möglich den Markt nicht stören und seine Funktionsweise nicht beeinträchtigen… Die Maßnahme, die sich aus rein technischen Gründen anbietet, ist eine negative Einkommensteuer…Auf diese Weise könnte eine Grundlage geschaffen werden, die im Einkommen des einzelnen niemals unterschritten werden könnte“

In „Kapitalismus und Freiheit“, Original 1962.

Allerdings dürfte sie die Bundesregierung jetzt doch vom Weg der reinen Lehre abgekommen sein und auch für die geringeren Einkommen was vorsehen. Mal sehen.

Weiteres zu den nicht immer orthodoxen Ansichten von Friedman in: http://blogs.faz.net/fazit/2016/05/02/milton-friedmans-verstoerte-kinder-7593/

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Die Unvermögenssteuer

aus Simplicissimus

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Friday Music: Johnny Cash at Folsom Prison, vor fünfzig Jahren

 

Vor fünfzig Jahren, am 13. Jänner 1958, trat Johnny Cash im Folsom Prison auf.

Hier eine Version des Folsom Prison Blues aus dem Jahr  1959

 

Eine kurze Dokumentation über das Konzert aus dem Jahr 1958

 

Eine Version des Folsom Prison Blues aus 1968

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Das Marx-Jahr beginnt

Karl Marx in Trier

Photo: Harald Glatz

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Eingeordnet unter Ökonomie, Geschichte, Gesellschaft, Politik

Alle Geheimdienste in der Hand der FPÖ

 

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Eingeordnet unter Geschichte, Politik

Rom im Jänner

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8. Januar 2018 · 11:38 am